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Havelberg.
260 Kilometer schlängelt sich der insgesamt 860 Kilometer lange Elberadweg durch Sachsen-Anhalt,
allein 110 Kilometer entfallen davon auf den Landkreis Stendal. Simone Tanndeck ist im Straßenbauamt
des Landratsamtes für die überregionalen Radwege zuständig.In dieser Funktion reiste sie gestern nach
Havelberg, um im Rathaus eine besondere Ehrung zu vollziehen: Im Gepäck
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hatte sie eine Plakette, welche aussagt, dass die Unterkunft radfahrerfreundlich ist. Insgesamt 13 davon
werden in Sachsen-Anhalt in diesem Jahr vergeben, drei davon im Landkreis.
Eine erhielt gestern Bettina Ermer, sie betreibt seit drei Jahren eine Ferienwohnung in der Havelstraße
der Domstadt.
Eine weitere Plakette bekam zuvor bereits der Landgasthof in Klietz.
Etwa 80 Prozent meiner Gäste sind Fahrradtouristen“, sagte die Pensionsbetreiberin, die meisten davon seien
Tagesgäste. Dass eine Übernachtung für nur eine Nacht ermöglicht wird, ist übrigens eins der Kriterien
für die Verleihung des Siegels. Zudem müssen die Unterkünfte über eine abschließbare „Radgarage“ verfügen,
das Trocknen nasser Kleidungmaximal 2,5 Kilometer
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entfernt
vom Radweg liegen. – Havelberg wird vom Elberadweg zwar
nur im Mühlenholz tangiert, eine Alternativroute führt
aber quer durch die Stadt – sie wird derzeit
wegen der Bauarbeiten am Weg nach Neuwerben auch als
Umleitungsstrecke genutzt.
Vergeben wird das Siegel in Sachsen-Anhalt seit 2004
vonder Koordinierungsstelle für den Elberadweg, Vorbild
war das Land Sachsen. „Begonnen haben wir damals mit 42
Bettenanbietern im Kreis, inzwischen sind es 42 – mit
weiter steigender Tendenz“,
informierte Simone Tanndeck. Ehe das Siegel vergeben
wird, erfolgt eine Überprüfung, auch im Nachhinein wird
immer wieder geprüft, das übernehmen Regionalbeauftragte. |